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Haus- und Gemeinschaftsgärten – weltweit

Alte Saatgutsorten bewahren und gesunde Lebensweisen fördern

Amma ist überzeugt: Jeder Mensch sollte zumindest einmal pro Woche Gemüse essen können, das biologisch angebaut wurde – idealerweise aus eigenem Anbau. Denn wer selbst Gemüse zieht, leistet einen ganz praktischen Beitrag zur Wiederherstellung der Harmonie zwischen Mensch und Natur.

Dieser Gedanke hat weltweit viele Freiwillige inspiriert, eigene Bio-Gärten anzulegen – auf Balkonen, Fensterbänken oder in gemeinschaftlich genutzten Flächen. Online-Kurse und lokale Schulungen vermitteln das nötige Wissen, wie sich auch kleinste Flächen zur Selbstversorgung nutzen lassen.

So sehr wir den Beitrag der Biotechnologie zur Bekämpfung des weltweiten Hungers anerkennen, so wichtig ist uns auch der Erhalt traditioneller Saatgutsorten. Deshalb setzen wir uns dafür ein, das Bewusstsein der Weltgemeinschaft für nicht genetisch verändertes Saatgut zu stärken und gemeinsam eine Saatgutbank aufzubauen.

Im Februar 2013 startete Amma eine Initiative zur Förderung des biologischen Landbaus in Kerala (Indien). 10.000 Frauen erhielten kostenlos Saatgut, um ihre Familien mit eigenem Gemüse zu versorgen. Insgesamt wurden 400 Hektar Land für das Projekt bereitgestellt, zusätzlich bieten erfahrene Bio-Bauern Schulungen und Praxisunterricht an.