
Erdrutsche in Wayanad – Kerala, 2024
Soforthilfe in Meppadi, einem der am stärksten betroffenen Dörfer

Am 30. Juli 2024 lösten heftige Regenfälle verheerende Erdrutsche im Distrikt Wayanad in Kerala, Indien, aus. Über 400 Menschen starben, etwa ebenso viele erlitten schwere Verletzungen. Die betroffene Region bestand vor allem aus Teeplantagen an steilen Hängen. Viele Opfer waren Landarbeiter und ihre Familien.
Zu ihrem 71. Geburtstag stellte Amma ein Hilfspaket von 150 Mio. Rupien (INR) (1,8 Mio. US-Dollar) bereit, um die Überlebenden zu unterstützen und die Katastrophenvorsorge in der Region zu verbessern. Sie drückte ihre tiefe Trauer aus und erklärte, dass die reduzierten Feierlichkeiten Mittel für den Wiederaufbau freisetzten.
Die Amrita-Universität wird in den gefährdetsten Gebieten von Wayanad moderne Frühwarnsysteme gegen Erdrutsche installieren, um die Menschen vor den wachsenden klimabedingten Gefahren zu schützen. Amma entsandte ein Wissenschaftlerteam, das die zerstörten Gebiete untersuchte und die Folgen der Katastrophe dokumentierte.
Ammas Nothilfe begann unmittelbar nach den Erdrutschen. Die Katastrophe, die in den frühen Morgenstunden einsetzte, forderte Leben und zerstörte Häuser in den Dörfern Punjirimattom, Mundakkai und Chooralmala.
Freiwillige des Wayanad-Ashrams eilten in die Notunterkünfte, um den Überlebenden Trost zu spenden. Vor allem hörten sie den Betroffenen zu, die unter Schock standen und trauerten.
Mitglieder von AYUDH, der Jugendorganisation der NGO, halfen an der Erdrutschstelle in Chooralmala bei der Suche und Rettung. Sie unterstützten auch die Durchführung der Bestattungsrituale in Krematorien, indem sie Feuerholz, Gasflaschen und andere Materialien bereitstellten.
Am 31. Juli entsandte das Amrita-Krankenhaus seine Katastropheneinheit nach Meppadi, einem der am schwersten betroffenen Orte, um kostenlose medizinische Versorgung zu leisten. Drei Krankenwagen fuhren Notunterkünfte an, um Verletzte zur Behandlung zu bringen.
Das 35-köpfige medizinische Team, bestehend aus Ärzten, Technikern und Sanitätern, arbeitete in einer mobilen Einheit, die so groß wie ein Stadtbus war. Sie verfügte über umfassende Diagnosemöglichkeiten wie Röntgen, EKG, Ultraschall, Echo, PFT, Doppler-Scan und ein Hochgeschwindigkeitslabor. Zudem bot sie einen Mini-Operationssaal und Telemedizin-Einrichtungen.
In Meppadi organisierten unsere Freiwilligen auch Aufräumaktionen, um die Trümmer der Erdrutsche zu beseitigen. Besonders Plastikmüll, der gesundheitliche Risiken birgt, wurde entfernt.
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