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Sanitäre Grundversorgung

Antworten auf die sanitäre Versorgungslücke in Indien

Sauberes Wasser und Sanitärversorgung, eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN, bleibt eine drängende globale Aufgabe. Trotz Fortschritten fehlt Milliarden Menschen, vor allem in ländlichen Gebieten, der Zugang zu sauberem Trinkwasser und angemessenen Sanitäranlagen. Über 673 Millionen Menschen verrichten ihre Notdurft im Freien – ein gravierendes Gesundheitsrisiko.

Angesichts dieses Problems startete die Amrita-Universität 2014 das Programm „Women’s Empowerment: Rural Toilet Builder and Community Sanitation“ (WE Sanitation). Es zielt darauf ab, Frauen in ländlichen Regionen durch Berufs- und Lebenskompetenzen zu stärken. Sie lernen, eigene Toiletten zu bauen, und schaffen so dringend benötigte Sanitärinfrastruktur in ihren Gemeinden.

Das Programm wurde auf 21 Bundesstaaten ausgeweitet, um größere Wirkung und übertragbare Modelle zu schaffen. Dabei stehen die Einbindung der Gemeinschaft durch Selbsthilfegruppen (SHGs) und die Zusammenarbeit mit staatlichen Initiativen im Mittelpunkt. Frauen bauen nicht nur Toiletten, sondern erhalten sie und geben ihr Wissen weiter – ein Ansatz, der Nachhaltigkeit und Wachstum fördert.