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Ammas Macht zu verwandeln
6. Juni 2007 San Ramon (Kalifornien, USA)
Am zweiten Abend von Ammas Programm im San Ramon-Ashram hielt der 32-jährige Sreejit Poole, ein Bewohner des Ashrams von San Ramon, einen Vortrag über seine Erfahrungen seit seiner ersten Begegnung mit Amma 1989, als er erst 14 Jahre alt war.
Als er nun neben Amma auf dem Podium des Tempels saß, erzählte er allen eine wundervolle Geschichte über Ammas Macht, Leben(släufe) zu verwandeln. Die Geschichte handelte von seinem Vater.
Sreejit berichtete, dass er und sein Vater auf Drängen seiner Mutter Amma am selben Abend begegnet sind, dass sie aber getrennt kamen, da seine Eltern geschieden waren. Sein Vater war aus einem anderen Stadtteil mit dem Bus zu Ammas Programm gekommen.
"Mein Vater hat Multiple Sklerose, eine degenerative Nervenkrankheit", sagte Sreejit. "Mein Vater bewegte sich zu der Zeit seines ersten Besuches bei Amma immer nur mit Gehhilfe fort. Außerdem war er damals arbeitslos und lebte abwechselnd auf der Straße oder in Unterkünften für Einkommensschwache, da er aufgrund seiner Erwerbsunfähigkeit von Sozialhilfe leben musste. An jenem ersten Abend, unserem ersten Abend bei Amma, blieb mein Vater zu Ammas Vortrag und den Bhajans da, und dann ging er weg glücklich über diese Erfahrung, die ihn aber nicht "umgeworfen" hatte. Doch auf seinem Weg nach Hause passierte ihm etwas Seltsames. Er war so voller Energie, dass er, als er sah, dass der Bus nicht so bald kommen würde, sich entschloss, einfach bis zur nächsten Bushaltestelle zu gehen. Und bei der nächsten Haltestelle fühlte er sich immer noch so energiegeladen, dass er beschloss, weiter zu Fuß zu gehen. Auf diese Weise war er vor dem Bus zu Hause.
Vielleicht meint ihr, das, was ihm Kraft gab, sei einfach einem Adrenalinschub infolge der Begegnung mit einer Heiligen wie Amma zu verdanken, doch das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Bald schon gewöhnte sich mein Vater seine Gehhilfe mehr und mehr ab und seine MS machte ihm anschließend nie mehr so zu schaffen wie damals. Diese rasche Verbesserung seiner Gesundheit ist nur ein kleiner Teil seiner Transformation. Zwei Monate nach seiner ersten Begegnung wurde er inspiriert, sich auf eine Stelle in dem Haus-Projekt, in dem er lebte, zu bewerben. So wurde er zu einem Betreuer, der den Leuten in der Gemeinschaft half. Wenige Monate nach Beginn dieser Arbeit wurde er Leiter des Zentrums. Als zwei Jahre verflossen waren, übernahm er die Geschäftsleitung des Bereichs "Nothilfe-Zentrum", einer der größten Lebensmittel-Zuteilungsstellen in Seattle. Und wenige Jahre später wechselte er über auf eine Stelle bei der Stadt Seattle, wo er inzwischen als Direktor der städtischen Obdachlosen-Unterstützung und Wohnraum-Verteilung arbeitet. Kurzum, er wurde von einem Obdachlosen zu demjenigen in Seattle, der über die Zuteilung aller städtischen Gelder für Obdachlose entscheidet."
An dieser Stelle erhob sich Applaus, in den nach und nach alle Devotees, die den San Ramon-Tempel füllten, einfielen. Am Ende des Applaus fuhr Sreejit fort: "Und er hat in seinem Büro auf der 60. Etage mit Blick über die ganze Stadt ein Bild von Amma und ein Exemplar von Ammas Genfer Rede, das alle lesen können.
Amma berührte ihn bei diesem ersten Besuch gar nicht physisch. Niemand jedoch kann die vollkommene Verwandlung bezweifeln, die über sein Leben kam, einfach dadurch, dass er sich in ihrer Gegenwart befand. Amma hat so viel Glauben an uns, dass wir keine andere Wahl haben, als an uns selbst zu glauben."
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