Tsunami in Amritapuri
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1 Jahr danach: Zusammenfassung der Hilfsprojekte

Mata Amritanandamayi Math Tsunami-Hilfe und Wiederaufbau:
Beiträge, Projekte und Anstrengungen in Indien und Sri Lanka

Link Wiederaufbau zerstörter Häuser
Link Kostenlose Ausbildung & Arbeitsplätze
Link Hilfe für Fischer
Link Schutzmaßnahmen gegen zukünftige Tsunamis
Link Kostenlose medizinische Versorgung
Link Kostenlose psychologische Beratung
Link Nahrung & Lebensmittel
Link Notunterkünfte & Hilfslager
Link Waisenhäuser & Patenschaften
Link Kostenlose Bekleidung & andere essentielle Gebrauchsgüter
Link Lager für Kinder
Link Finanzielle Hilfe
Link Gebet & Trost
Link Transport
Link Freiwillige

zum Seitenanfang1. Wiederaufbau zerstörter Häuser

  • Kostenloser Wiederaufbau von 6'200 Häusern in Indien und Sri Lanka.
  • Der Ashram war die erste NGO, die Häuser fertigstellte. Bis zum 11. Dezember 2005 waren es bereits 2'000 in Kerala und Tamil Nadu.
  • Der Aufbau geht weiter in ganz Kerala, Tamil Nadu, auf den Andaman und Nicobar-Inseln, in Sri Lanka. Außerdem baut der Ashram vielerorts nicht nur Häuser sondern auch Straßen, Brunnen, Schulen, Hallen und Medizinische Zentren.

zum Seitenanfang2. Kostenlose Ausbildung & Arbeitsplätze

  • Freie Ausbildung für 2'500 junge Menschen aus Kerala und Tamil Nadu als Lehrer, Krankenschwestern, medizinische Assistenten, Elektriker, Sicherheitskräfte, Chauffeure, Maurer, Zimmerleute und Mechaniker. Während der Ausbildung erhalten sie ein monatliches Stipendium und freie Kost, Kleidung und Logis. Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung wird ihnen ein Arbeitsplatz zugesichert.
  • Kostenlose Nähkurse und Nähmaschinen für Tsunami betroffene Frauen in Alappad Panchayat (Kollam, Kerala) und Nagapattinam (Tamil Nadu) ermöglichen ihnen einen Monatsverdienst von 2'000 Rupien.
  • Durch ein "Matru Gramam" ("Mutters Dorf") genanntes Projekt hilft der Ashram Dorfbewohnern in Alappad Panchayat, unabhgängige Kooperativen zu bilden, die den Dörfern zu mehr wirtschaftlicher Unabhängigkeit verhelfen sollen.
  • Der Ashram verteilt Studienmaterial an Schüler, wie z.B. 10'000 Lehrbücher, 5'000 Füller, Zirkel, Lineale, Wörterbücher und Notizbücher.
  • In Nagapattinam, Tamil Nadu, versorgt der Ashram 24 Studenten mit freier Unterkunft, stellt kostenlose Computer-Kurse für 200 Personen, sowie Schulausbildung für 750, bereit. Kostenlose Englisch-Konversations-Kurse werden ebenfalls angeboten.
  • 35 Kinder Tsunami-betroffener Familien erhalten kostenlose Ausbildung und Unterkunft in der Ashram-Schule in Paripally (Kollam, Kerala)

zum Seitenanfang3. Hilfe für Fischer

  • In Tamil Nadu hat der Ashram 550 reparierte, komplette Fischerboote verschenkt, außerdem zusätzlich 550 Bootsmotoren und Fischernetze.
  • In Kerala stellt der Ashram 150 Boote, Motoren und Netze für Tsunami-betroffene Dorfbewohner her.
  • Im Juni 2005 begann die Amrita-ISRO (Indische Weltraumforschungs-Organisation) den Fischern in Nagapattinam regelmäßig aktualisierte GPS-Informationen über die besten Fischereigebiete zur Verfügung zu stellen.

zum Seitenanfang4. Schutzmaßnahmen gegen zukünftige Tsunamis

  • In seinem "Harita Theeram"-Projekt ("Grüne Küste") pflanzt der Ashram 100'000 junge Kasuarinen-Bäume, die als Sperre gegen steigendes Wasser durch Stürme und Tsunamis dienen sollen. Außerdem schützen sie die Strände vor Bodenerosion (bis zum September 2005 waren bereits 50'000 junge Bäume gepflanzt). Außerdem kümmert sich der Ashram um die Bewässerung der Pflanzen.
  • Bau einer Fußbrücke über die Kayamkulam Backwaters, um den Ashram mit dem Festland zu verbinden. Sie dient den Dorfbewohnern als dringend benötigter Evakuationsweg im Falle eines weiteren Tsunamis. Die Brücke wird sieben Meter hoch und fünf Meter breit sein. In 30 Minuten können sich über sie 10'000 Personen in Sicherheit bringen. Die Brücke soll bis März 2006 fertiggestellt sein.

zum Seitenanfang5. Kostenlose medizinische Versorgung

  • Schon wenige Stunden nach dem Tsunami schickte Amma sechs Ambulanzwagen mit von 10 Ärzten geleiteten medizinische Teams in die am schlimmsten Betroffenen Gebiete im Kollam- Distrikt, die vier Monate lang in den betroffenen Gebieten patrouillierten.
  • Die Ayurveda-Schule des Ashrams behandelte 200 stationäre Patienten unmittelbar nach dem Tsunami
  • In den ersten Tagen wurden bereits Medikamente im Wert von knapp 14'000 US-Dollar verteilt, in den nachfolgenden Wochen verteilte Ammas karitatives Krankenhaus in Amritapuri den Tsunami-Betroffenen noch einmal Medikamente im Wert von knapp 25'000 Dollar.
  • Das AIMS-Krankenhaus hat seit der Katastrophe 900 Opfer behandelt, davon 510 stationär. Bei 450 waren größere operative Eingriffe erforderlich, einschließlich 15 Herzoperationen.
  • Sieben Frauen, die alle ihre Kinder im Tsunami verloren haben konnten sich kostenlos einer Operation zur Aufhebung einer vorherigen Sterilisation unterziehen.
  • Der Ashram sorgte für die gesamte medizinische Betreuung von 16 Frauen während der Zeit ihrer Schwangerschaft und danach.
  • Allen Patienten wurden kostenlose Transportmittel zum Krankenhaus bereitgestellt.
  • Der Ashram erstellte 20 ophthalmologische Camps, führte 115 Grauer-Star-Operationen durch und verteilte 400 Brillen, für jene, die ihre Augengläser im Tsunami verloren hatten.
  • Ein fernmedizinisches Zentrum wurde in den provisorischen Unterkünften in Alappad Panchayat errichtet, welches die dort stationierten Ärzte mit dem AIMSKrankenhaus in Cochin via Satellit verband.

zum Seitenanfang6. Kostenlose psychologische Beratung

  • In den Tagen nach dem Tsunami besuchte ein Team von Kinderpsychiatern und -Psychologen die Notlager regelmäßig, sprach mit den Kindern und stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
  • Ausgebildete Experten halfen den Kindern mit Musiktherapie, sich von ihrem Trauma zu erholen.
  • In den Notunterkünften und an anderen Versammlungsorten erhielten die Kinder Unterricht in Harmonium- und Tablaspiel, Singen, Tanzen, Sport, Yoga, Englisch-Konversation, Sanskrit und Schwimmen. Diese und andere Aktivitäten halfen ihnen, einen aktiven Geist zu behalten und lenkten sie von ihrer traumatischen Erfahrung ab.
  • In Alappad Panchayat besuchten Ärzte regelmäßig Notlager und Häuser der Opfer und boten Rat und Hilfe für Tausende. 160 Personen erhalten auch weiterhin medizinisch-psychologische Behandlung.

zum Seitenanfang7. Nahrung & Lebensmittel

  • Der Ashram hat bisher im Rahmen der Tsunami-Hilfe über 7.5 Millionen Mahlzeiten in ganz Tamil Nadu und Kerala verteilt.
  • Bereits 15 Minuten nach dem Tsunami begann der Ashram Essen für die Evakuierten zuzubereiten und sandte 40 Lastwagenladungen mit Reis und Lebensmitteln in die betroffenen Gebiete in ganz Kerala.
  • In Kerala verteilte der Ashram in den ersten 14 Tagen 30'000 kg Reis an die Evakuierten, sowie weitere 20'000 kg am Tag, als sie das Lager verließen
  • Allein in Alappad stellte der Ashram während 135 Tagen an 22 Ausgabestellen entlang einer 17.5 km langen Strecke an der Küste drei tägliche Mahlzeiten bereit.
  • Im Kollam-Distrikt bot der Ashram den mehr als 3600 Familien (18'000 Personen), welche auf dem Campus der Amritauniversität untergebracht waren, drei Mahlzeiten pro Tag an. Zusätzlich wurde den 12'000-15'000 Flüchtlingen aus den Hilfslagern der Regierung drei Mahlzeiten pro Tag ausgegeben.
  • Im Kollam-Distrikt wurden während der ersten 14 Tage 15 Tonnen Uppumav (scharfes Weizengericht) zubereitet, und den Kindern aus den Hilfslagern 22'500 Liter Milch verteilt.
  • Der Ashram stellte Mittagessen für Kinder aus den Hilfslagern in den Schulen von Kerala bereit.
  • In den Hilfslagern in Nagapattinam wurden 675'000 Mahlzeiten zubereitet und vom 27.Dez.04 an in einem Umkreis von 15 Kilometern serviert.
  • In Tamil Nadu verteilte der Ashram 185 Tonnen ungekochten Reis, 1,1 Tonnen Speiseöl, 1,5 Tonnen Mehl, 1,5 Tonnen Zucker, 1,5 Tonnen Rava, 2,1 Tonnen Milchpulver und 4,5 Tonnen Dhal.
  • In Chennai wurden vom 27.12.04 bis zum 10.Januar 05 56'000 Mahlzeiten ausgegeben.
  • Während ihres Besuches in Nagapattinam verteilte Amma 6000 Säcke Reis.
  • Ungekochte Nahrungsmittel wie Reis und Bohnen wurden in Sri Lanka verteilt.

zum Seitenanfang8. Notunterkünfte & Hilfslager

  • Am Tage des Tsunami errichtete der Ashram drei Hilfslager auf dem Amrita-Campus des Amrita Vishwa Vidyapeetham, das dem Ashram auf dem Festland gegenüber liegt. Etwa 5000 Menschen blieben dort für die ersten 14 Tage nach dem Tsunami; von diesen blieben etwa 2000 während vier Monaten.
  • Der Ashram baute provisorische Unterkünfte für 250 Familien in Kerala und für 300 Familien in Tamil Nadu. Die Unterkünfte waren am 13. Januar 2005 fertiggestellt und mit elektrischem Licht, Ventilatoren, fließendem Wasser und Fernsehern ausgestattet.
  • Hilfslager wurden vom Ashram auch auf den Andaman- und Nicobar-Inseln errichtet.
  • Der Ashram pachtete zwei Hektar Land von der Regierung Keralas, um provisorische Unterkünfte in Alappad Panchayat (Kollam Distrikt, Kerala) zu errichten.
  • Das Camp der Amrita-Universität nahm zusätzliche 1500 Familien auf, die darum gebeten hatten, umgesiedelt zu werden, weil die Frauen in den Behelfsunterkünften der nahen Regierungscamps nicht sicher waren.
  • Der Ashram organisierte Sportveranstaltungen sowie Musik- und Tanzprogramme zur Unterhaltung der Bewohner der Hilfslager.

zum Seitenanfang9. Waisenhäuser & Patenschaften

  • Im Nagapattinam-Distrikt, Tamil Nadu, wird ein Waisenhaus eingerichtet, um für die ca 350 Kinder zu sorgen, welche ihre Eltern im Tsunami verloren haben.
  • Im Chennai-Distrikt erhalten 50 durch den Tsunami verwaiste Kinder Unterstützung vom Ashram.
  • Der Ashram hat der Regierung Sri Lankas formell seine Bereitschaft ausgedrückt, auch dort den Waisen zu helfen.

zum Seitenanfang10. Kostenlose Bekleidung & andere essentielle Gebrauchsgüter

  • In den Tagen und Wochen nach dem Tsunami verteilte der Ashram:
  • Im Kollam Distrikt Tausende von Hilfspaketen, die Kleidung, Sandalen, Schlafmatten, Bettücher und andere essentielle Gebrauchsgüter enthielten.
  • 40'000 neue Saris, Dhotis, Unterhemden und Kinderkleider in Tamil Nadu
  • 35'000 neue Kleidungsstücke in Kerala.
  • 15'000 neue Saris und Dhotis in Sri Lanka,
  • 30'000 Decken in Kerala und Tamil Nadu,
  • 10'000 neue, maßgeschneiderte Kleider für Kinder aus den Alappuzha- und Kollam-Distrikten in Kerala.

zum Seitenanfang11. Lager für Kinder

  • Zwei Lager,welche Unterricht in Yoga, Englisch-Konversation, Sanskrit und Persönlichkeitsentwicklung beinhalteten, wurden im Ashram in Amritapuri für 10'000 Kinder aus den Distikten Kolllam und Alappuzha, Kerala, durchgeführt. Das Ziel der Lager war es, den Geist der Kinder zu beschäftigen und ihnen beim Überwinden ihrer traumatischen Erlebnisse zu helfen.
  • Den Kindern wurden Schwimmstunden gegeben, um ihnen ihre neu entstandende Angst vor dem Wasser zu nehmen.
  • Die fünftägigen Lager schlossen Fragestunden mit Amma ein.

zum Seitenanfang12. Finanzielle Hilfe

  • In Kerala verteilte der Ashram 10,5 Millionen Rupien (knapp 20'000 U.S. Dollar) an 16'000 Familien in den Distrikten Kollam, Ernakulam und Alappuzha, um Kochgeschirr zu kaufen.
  • Menschen, die schon eine Pension des Ashrams in Anspruch nahmen, erhielten zusätzliche 1700 Rupien.
  • Im Kochin-Distrikt erhielten Familien 750 Rupien.
  • Der Ashram verteilt Pensionen für Tsunami-geschädigte Familien in Kerala und Tamil Nadu.
  • In Sri Lanka hat Amma der Regierung ihr Interesse bekundet, den Tsunami-Opfern des Landes finanzielle Hilfe in Form von Pensionen zukommen zu lassen. Diese würden durch "Healthcare Charities", eine gemeinnützige, von Ammas amerikanischen Helfern geführte Organisation, zur Verfügung gestellt.
  • Der Ashram hat hunderte von individuellen oder Gruppen-Hochzeiten für Tsunami-betroffene Paare in Kerala, Tamil Nadu und Pondicherry durchgeführt, und sämtliche Kosten, inklusive Brautschmuck, Kleidung und die traditionellen Feste für die Verwandten der Paare, übernommen.
  • In Tamil Nadu bekamen die Neuvermählten außerdem Möbel, Kochgeschirr und andere zur Haushaltsgründung nötige Utensilien.

zum Seitenanfang13. Gebet & Trost

  • Amma besuchte Notlager in Kerala, Tamil Nadu, Pondicherry und Sri Lanka um die vom Tsunami Betroffenen zu trösten
  • Amma hielt während der Besuche Gebetsandachten für den Seelenfrieden der Lebenden und der Toten ab.
  • In Alappad Panchayat nahm Amma an der "Moksha Deepam"-Zeremonie teil, die traditionell am 16. Tag nach einem Todesfall abgehalten wird. Swamis des Ashrams führten ähnliche Programme in ganz Tamil Nadu und Pondicherry durch.

zum Seitenanfang14. Transport

  • In den ersten zwei Wochen nach dem Tsunami wurden 26 Fahrzeuge und zwei Bagger mobilisiert um die Trümmer wegzuräumen, Lebensmittel zu den Lagern zu transportieren und zum sonstigen Gebrauch bei den Hilfsarbeiten.

zum Seitenanfang15. Freiwillige

  • Zehntausende von Freiwilligen – darunter Ashrambewohner sowie Helfer aus ganz Indien und dem Rest der Welt – beteiligten sich selbstlos an verschiedenen Hilfsmaßnahmen seit Hereinbrechen der Katastrophe.
  • Studenten und Mitarbeiter der Amrita-Institutionen, sowie eine Gruppe von 100 Universitätsstudenten aus Japan, beteiligten sich ebenfalls.
  • In den Tagen nach dem Tsunami halfen Freiwillige dabei, die Leichen der Opfer auszugraben, eine Massenkremation in Alappad Panchayat vorzubereiten, den Ashram und Notunterkünfte der Regierung zu reinigen sowie Unterkünfte zu bauen.
  • Freiwillige gaben monatelang nach dem Tsunami Essen aus und verteilten Kleidung.
  • Freiwillige beteiligen sich auch jetzt weiterhin an den Hilfsmaßnahmen, in dem sie beim Häuserbau helfen.

Om Lokaah Samastaah Sukhino Bhavantu
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein
   

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