Tsunami in Amritapuri
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Fünf Jahre nach der Tsunami-Katastrophe:
Ammas Hilfswerk "Embracing the World" zieht Bilanz

6.200 Häuser erbaut, 30.000 Patienten behandelt und 7,5 Millionen Mahlzeiten verteilt

Die Wasserfluten überschwemmen den Strand von AmritapuriAuch Jahre nach dem verheerenden Tsunami vom 26. Dezember 2004 in Südostasien ist das von Mata Amritanandamayi (Amma) gegründete Hilfswerk "Embracing the World" (ETW) aktiv und unterstützt Tsunami-Opfer. Die Arbeit der NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) ETW hat sowohl das Erstaunen der indischen Regierung als auch von UNO-Mitarbeitern geweckt. "Amma hat das geschafft, was keine Regierung zustande gebracht hat. In diesen dunklen Zeiten hat sie eine Kerze angezündet", sagte Sri. Therambil Ramakrishnan, Parlamentsvorsitzender in Kerala anlässlich der Einweihung des ersten Hauses für Tsunamiopfer, das bereits im Juni 2005 bezugsfertig war. Embracing the World hatte noch vor der indischen Regierung die ersten Link Häuser für Tsunamiopfer fertig gebaut, mittlerweile sind es 6.200 Häuser in Südindien, Sri Lanka und auf den Andamanen.

von ETW im Rahmen der Tsunami-Hilfe erbautes Haus in Kollam, KeralaDie Hilfsmaßnahmen von ETW nach dem Tsunami sind vielschichtig und umfassen Ausgaben in Höhe von umgerechnet ca. 31,6 Millionen Euro. So wurden 30.000 Patienten in der Link AIMS-Klinik (Amrita Institute for Medical Science) kostenlos behandelt und Hunderte traumatisierte Kinder psychologisch betreut. Männer und Frauen erhielten eine Umschulung, so dass sie eine neue Existenz aufbauen konnten. Für Fischer stellte ETW 700 neue Boote zur Verfügung.

Ammas NGO ETW ist es durch ihre Diversifizierung möglich, sowohl schnelle Hilfe wie den Aufbau von Schutzräumen und mobile medizinische Betreuung anzubieten. Sie kann aber auch längerfristige Maßnahmen wie Link Häuserbau für Obdachlose, Umschulungen und die Betreuung von traumatisierten Tsunami-Opfern durchführen. ETW verfügt über eine weit reichende Infrastruktur für Hilfsmaßnahmen, sowohl institutionell als auch personell. Dazu zählen eine Link 1.300 Betten-Klinik, über 50 Link Schulen und eine Link Universität ebenso wie Ingenieure, Ärzte, Krankenschwestern und nicht zuletzt Hunderttausende freiwillige Helfer.

zum SeitenanfangZusammenfassung der Tsunami-Projekte:

Link Erstellung von 6.200 Häusern in ganz Südindien und Sri Lanka
Link Verteilung von 7,5 Millionen Mahlzeiten
Link Medizinische und psychologische Versorgung von 30.000 Menschen
Link Kleidung für 100.000 Tsunamiopfer
Link Haushaltgeld im Wert von 240.000 Euro
Link Umschulung und Weiterbildung zur Sicherung des Lebensunterhalts
Link Ausbildungslager für 10.000 vom Tsunami betroffene Kinder
Link Notunterkunft für 4.000 Menschen
Link Anschaffung von 700 Fischerbooten
Link Konstruktion einer Beton-Brücke als Fluchtweg für die Einwohner der Halbinsel Vallikau (Kerala)


Das Amrita Tsunami Hilfs- und Wiederaufbau-Projekt

überschwemmte Häuser auf der Amritapuri-HalbinselDer Tsunami von 2004 traf große Gebiete der indischen Ostküste. An den Küsten von Tamil Nadu kamen mehr als 13.000 Menschen ums Leben. An der Westküste war auch ein 20 Kilometer langer Streifen von Kerala betroffen, einschließlich der Halbinsel, auf der sich Amritapuri, das ETW-Hauptquartier und Ammas Hauptzentrum in Indien, befindet. In den umliegenden Dörfern starben 140 Menschen. An jenem Tag wurden Tausende von Menschen, inklusive der 20.000 Menschen in Ammas Zentrum, unter Ammas direkter Aufsicht evakuiert. Innerhalb von Stunden wurde aus Ammas nahe gelegener Amrita-Universität ein gigantisches Hilfscamp, das die Überlebenden mit Lebensmitteln, Notunterkünften, Bekleidung und medizinischer Betreuung versorgte.

Innerhalb von Tagen verkündete Amma, ETW werde 23 Millionen US-Dollar als Hilfe für die Tsunami-Opfer in Indien bereitstellen (bis zum Projektende wurden daraus ca. 46 Millionen US-Dollar, umgerechnet ca. 31,6 Millionen Euro). Nachdem Amma Link mit der Präsidentin Sri Lankas zusammengetroffen war, stellte ETW zusätzlich 685.000 US-Dollar für die dortige Bevölkerung als Link Hilfsleistung zur Verfügung, und zwar sowohl für singalesische wie auch für tamilische Gemeinden. In den beiden Folgejahren kümmerten sich freiwillige Helfer von ETW um sämtliche Belange der Opfer, nicht nur um die Grundversorgung. Die Helfer erstellten Häuser und bauten eine Infrastruktur auf, die wesentlich besser war als diejenige, die zerstört worden war. Weitere Hilfsleistungen umfassten eine psychologische Betreuung sowie ein Berufsausbildungstraining, das den Tsunami-Opfern zu einem Lebensunterhalt unabhängig vom unberechenbaren Meer verhelfen sollte. Dieses Training öffnete neue Türen für Männer wie Frauen, von denen viele zum ersten Mal in ihrem Leben eine Arbeitsstelle aufnahmen.

zum SeitenanfangErstellung von 6.200 Häusern in ganz Südindien und Sri Lanka

im Rahmen der Tsunami-Hilfe von ETW errichtete HäusersiedlungDas Kernprojekt des riesigen ETW-Tsunami-Hilfswerks war die Link Errichtung von 6.200 Häusern in den indischen Staaten Kerala, Tamil Nadu, sowie auf den Andamanen und Nikobaren (vor der Ostküste Indiens gelegene Inselgruppen) und auf Sri Lanka.
In den beiden Bundesstaaten Tamil Nadu und Kerala errichtete ETW als erste NGO Häuser, die den Anforderungen der Regierung entsprachen.

im Rahmen der Tsunami-Hilfe von ETW errichtete Häusersiedlung in NagapattinamBis Oktober 2008 waren alle Häuser fertiggestellt und verteilt. Die Link Häuser in Sri Lanka wurden bis 2007 fertiggestellt. ETW baute an vielen Orten nicht nur Häuser, sondern ebenso Straßen, Brunnen, Schulen, Gemeindehallen und Gesundheitszentren.

siehe dazu auch:
Link Amritakutiram-Häuser im Rahmen der
    Tsunami-Hilfe



zum SeitenanfangVerteilung von 7,5 Millionen Mahlzeiten

Ausgabe von Mahlzeiten im Rahmen der Tsunami-HilfeFünfzehn Minuten, nachdem der Tsunami zugeschlagen hatte, begannen die Freiwilligen von ETW mit der Essenszubereitung für die aus den Dörfern evakuierten Menschen. In eigenen Camps wurde Essen für 2.000 Evakuierte sowie für weitere 15.000 Menschen aus den 12 von der indischen Regierung bereitgestellten Notunterkünften bereitet. Noch am selben Tag wurden 40 Lastwagen mit ungekochtem Reis und anderen Lebensmitteln in die betroffenen Gebiete transportiert. Daraufhin verteilte ETW mehr als vier Monate lang dreimal täglich 10.000 Mahlzeiten in den Hilfscamps und in 18 Lebensmittel-Verteilerstellen der vom Tsunami betroffenen indischen Westküste.

In Kerala verteilte ETW in den ersten 14 Tagen 30.000 kg Reis. Weitere 20.000 kg Reis wurden an die Evakuierten jeweils beim Verlassen der Notlager verteilt.

Zubereitung der Mahlzeiten im großen MaßstabEinen Tag nach der Katastrophe begann man auch mit der Essensversorgung der Opfer an der indischen Ostküste, wo die Verwüstung noch viel schlimmer war. Im Hilfscamp von Nagapattinam in Tamil Nadu wurden innerhalb eines Radius' von 15 Kilometern 675.000 Mahlzeiten bereitet und ausgeteilt. ETW verteilte in Tamil Nadu außerdem 185 Tonnen ungekochten Reis und einige Tonnen anderer Grundnahrungsmittel. In Chennai wurden insgesamt 56.000 Mahlzeiten bereitgestellt. Auch in Sri Lanka wurden Grundnahrungsmittel wie Reis und Bohnen verteilt. Im Ganzen teilte ETW mehr als 7,5 Millionen Mahlzeiten innerhalb von Tamil Nadu und Kerala aus - was nur einen Teil seines Tsunami-Hilfspaketes ausmachte.

siehe dazu auch:
Link Einleitung der Rettungs- und Hilfsmaßnahmen (27.12.2004)
Link Versorgung mit Nahrungsmitteln (28.12.2004)
Link Fotobericht: Ausgabe von Nahrungsmitteln und Kleidung (28.12.2004)



zum SeitenanfangMedizinische und psychologische Versorgung von 30.000 Menschen

medizinische Versorgung der Tsunami-Opfer11 Rettungswagen mit Link Teams aus Ärzten und Krankenschwestern eilten in die betroffenen Gebiete und errichteten viele rund um die Uhr arbeitende Link medizinische Zentren. Sie richteten vor Ort Intensivstationen ein und suchten anfangs jedes Hilfscamp in einem zweistündigen Rhythmus auf. Die medizinischen Teams betreuten die vom Tsunami betroffenen Gebiete vier Monate lang; dabei wurden mehr als 30.000 Patienten in beinahe 100 Camps behandelt.

medizinische Versorgung der Tsunami-OpferIn der provisorischen Notunterkunft in Alappad wurde ein Link telemedizinisches Zentrum eingerichtet, das die dort stationierten Ärzte via Satellit mit dem Link AIMS-Krankenhaus in Cochin verband. Das Link AIMS-Krankenhaus führte außerdem größere Operationen bei 450 Tsunami-Opfern durch, darunter auch 15 Herzoperationen. ETW errichtete 20 Augencamps, in denen 115 Star-Operationen durchgeführt und 400 Brillen an diejenigen verteilt wurden, die ihre Augengläser während des Tsunami verloren hatten.

Traumaverarbeitung

Amma spendet TrostInnerhalb weniger Tage nach dem Tsunami stellte ETW ein Team von Psychiatern, Psychologen und Sozialarbeitern zusammen und begann mit der Link Betreuung der Familien. Viele Überlebende zeigten Symptome eines Posttraumatischen Stress-Syndroms, vor allem diejenigen, die miterlebt hatten, wie ihre Kinder und Angehörigen ertranken. Durch eine Langzeitberatung konnte Kindern und Erwachsenen geholfen werden, ihren Schmerz auszudrücken und auszuhalten. ETW veranstaltete auch Link Schwimmkurse, um den Kindern zu helfen, ihre neugeprägte Furcht vor dem Wasser zu überwinden. Derartige Einsätze gaben den Familien Mut zur Rückkehr in ihre am Meer gelegenen Dörfer.

Hilfe für Mütter

Amma mit einem 'Tsunami-Baby'ETW leistete 16 Tsunami-Opfern während ihrer Schwangerschaft und Entbindung angemessene Hilfe. Einige Mütter, die ihre Kinder durch den Tsunami verloren hatten, hatten sich zuvor einer Eileiterunterbindung zur Dauer-Empfängnisverhütung unterzogen. Unter dem Schock ihres unwiederbringlichen Verlustes wurden einige depressiv bis suizidal. ETW bot diesen Frauen die Möglichkeit, durch eine Revision des Sterilisationseingriffs ihren Eileiterkanal wiederherzustellen. Sechs Frauen unterzogen sich der Prozedur im Link AIMS-Krankenhaus; die Kosten wurden sämtlich von ETW übernommen. Bis Oktober 2008 hatten Link alle sechs Mütter entbunden, drei von ihnen bekamen Zwillinge.

siehe dazu auch:
Link Medizinische Versorgung - das Ärzteteam (28.12.2004)
Link Das Amrita Tsunami Rehabilitationsprojekt (18.01.2005)
Link Kinder sind durch den Tsunami traumatisiert (18.01.2005)
Link Wir bringen Freude in das Leben der Tsunami-Kinder (12.03.2005)
Link Schwimmkurse für Tsunami-Kinder (15.03.2005)
Link Heilung durch Gesang: Musiktherapie für Tsunami-Opfer (02.04.2005)
Link Ein "Tsunami-Baby" wird geboren (13.09.2006)
Link Das sechste "Tsunami-Baby" ist geboren (24.12.2008)



zum SeitenanfangKleidung und andere notwendige Utensilien für 100.000 Tsunamiopfer

Ausgabe von KleidungETW verteilte in den Tagen und Wochen nach dem Tsunami Tausende von Hilfspaketen an die Katastrophenopfer. Diese Pakete enthielten Kleidung, Sandalen, Schlafmatten, Bettlaken und andere notwendige Dinge.

ETW stellte den Tsunami-Opfern in Indien 70.000 Kleidungsstücke und 30.000 Decken zur Verfügung. Zusätzlich wurden betroffene Kinder mit passender Kleidung ausgestattet. Alle Kleidungsstücke waren neu und unbenutzt.

ETW verteilte außerdem verschiedene Lernmittel an Schüler, u.a. 10.000 Textbücher, 5.000 Stifte sowie Zirkel, Lineale, Lexika und Hefte.

zum SeitenanfangHaushaltgeld im Wert von 240.000 Euro

Ausgabe von HaushaltsgeldZur Unterstützung von 16.000 Familien, die in den vom Tsunami betroffenen Bezirken Kollam, Ernakulam und Alappuzha (Kerala) wohnten, wurden umgerechnet ca. 240.000 Euro in bar Link verteilt, um Kochgeschirr und andere Utensilien anzuschaffen.

Viele durch den Tsunami geschädigte Familien wurden in ein vorher schon bestehendes monatliches Link Finanzhilfeprogramm aufgenommen. Diejenigen, die bereits Zuwendungen durch das Programm empfingen, erhielten eine Aufstockung.

zum SeitenanfangHunderte gestiftete Hochzeiten

von ETW gestiftete MassentrauungETW richtete Hunderte von Link Hochzeiten für durch den Tsunami geschädigte Paare in Kerala, Tamil Nadu und Pondicherry aus. ETW übernahm die Gesamtkosten der Hochzeitszeremonien, einschließlich des Hochzeitsschmucks, der Kleidung und des traditionellen Empfangsdinners für die Verwandten der Paare. In Tamil Nadu wurden die Neuvermählten mit Möbeln, Kochgeschirr und anderen Utensilien versorgt, um ihr Leben neu zu beginnen.

zum SeitenanfangUmschulung und Weiterbildung zur Sicherung des Lebensunterhalts

Nähkurse für Tsunami-OpferNach dem Tsunami baten die Dorfbewohner Amma, ihnen zu Arbeitsmöglichkeiten unabhängig von den Bedingungen des Meeres zu verhelfen. Dies öffnete Männern eine Tür, neues Handeln zu lernen und Frauen – oft erstmals in ihrem Leben – eine Arbeit aufzunehmen. Daraus entstand das ETW-Projekt Ökonomische Entwicklung.

Mehr als 2.500 Menschen bekamen ein Berufsbildungstraining. Sie wurden entsprechend ihres Bildungsstandes zu Lehrern, Krankenschwestern, Sanitätern, Elektrikern, Sicherheitsbeamten, Fahrern, Maurern, Zimmerleuten und Mechanikern ausgebildet. Während der Ausbildungszeit bekamen die Auszubildenden ein monatliches Stipendium, kostenlose Verpflegung, Kleidung und Unterkunft. Nach erfolgreichem Trainingsabschluss half ETW jedem Teilnehmer, eine Arbeit zu finden.

ETW richtete außerdem kostenlose Nähkurse ein und versorgte 300 vom Tsunami betroffene Dorfbewohnerinnen in Kerala mit Nähmaschinen. Die Absolventinnen nehmen inzwischen mit dem Nähen von Kleidung monatlich etwa 2.000 Rupien ein. Ähnliche Nähkurse fanden auch in Nagapattinam (Tamil Nadu) statt.

siehe dazu auch:
Link Matru Gramam: Eine Alternative zum traditionellen Lebenserwerb für die Dorfbewohner
Link Kurse zur Erwachsenenbildung
Link Empowering Women: Selbsthilfegruppen für Frauen



zum SeitenanfangAusbildungslager für 10.000 vom Tsunami betroffene Kinder

ETW veranstaltete für die vom Tsunami betroffenen Kinder besondere Link Kurse für Yoga, Englisch und Sanskrit. Mehr als 10.000 Mädchen und Jungen nahmen an diesen Kursen teil.

zum SeitenanfangNotunterkunft für 4.000 Menschen

provisorische Notunterkünfte in SrayikkadObwohl sein Hauptquartier mehrere Fußhoch unter Wasser stand, erstellte ETW noch am Tag der Katastrophe drei Link Hilfscamps auf dem Gelände von Ammas Amrita-Universität auf dem Festland gegenüber der Halbinsel. Über 4.000 Menschen hielten sich dort in den ersten 14 Tagen nach dem Tsunami auf und mehr als 2.000 von ihnen verblieben dort vier Monate lang.

Am 13. Januar 2005 waren bereits neun Notunterkünfte fertiggestellt – jede ausgestattet mit Elektrizität, Deckenventilatoren, getrennten Toiletten, fließendem Wasser und TV. ETW stellte auch in Alappad (Kerala) und in Samanthampettai (Tamil Nadu) Notunterkünfte für 550 Familien zur Verfügung. In den Hilfscamps organisierten ETW-Freiwillige Sportveranstaltungen sowie Musik- und Tanzprogramme, um die Flüchtlinge zu unterhalten. Hilfscamps wurden ebenso auf den Inselgruppen der Andamanen und der Nikobaren erstellt.

zum SeitenanfangAnschaffung von 700 Fischerbooten

ETW verteilte an die Dorfbewohner, die ihre Boote beim Tsunami verloren hatten, insgesamt 700 Fischerboote, ausgestattet mit Außenbordmotor, Bedienungsgriff und Schiffsschraube (mit einem Kostenaufwand von ca. 1 Million US-Dollar ).

von ETW gestiftete Fischerboote


Im Juni 2005 begann ETW ein dörfliches Satelliten-Informationszentrum gemeinsam mit der ISRO (Indian Space Research Organization) einzurichten, das die vom Tsunami betroffenen Fischer mittels GPS über die günstigsten Fischplätze informiert.

zum SeitenanfangKonstruktion einer Beton-Brücke als Fluchtweg für die Einwohner der Halbinsel Vallikau (Kerala)

Amrita Setu - EvakuierungsbrückeAm 20. Dezember 2006 weihte der damalige Präsident von Indien, Dr. A.P.J. Abdul Kalam, die von ETW Link neu gebaute Brücke ein, die die Halbinsel von Alappad Panchayat mit dem Festland von Kerala verbindet. Amma entschied sich zum Bau der Brücke, als sie die überfüllten Boote und den enormen Zeitaufwand bemerkte, als Anfang 2005 zwei Tsunami-Fehlalarme ausgelöst wurden. Die Brücke stellt eine zentrale Fluchtroute für 15.000 Menschen dar, die jetzt innerhalb von 30 Minuten evakuiert werden können, sollte Alappad von einer weiteren Naturkatastrophe heimgesucht werden. Die nach einer Bauzeit von nur einem Jahr fertiggestellte Brücke wurde vollständig von ETW finanziert und errichtet, mit einem Kostenaufwand von umgerechnet ca. 1,32 Millionen US-Dollar.

zum SeitenanfangProjekt: Grüne Küste

Mit dem Projekt Link Grüne Küste pflanzte ETW 100.000 Setzlinge von Kasuarin-Bäumen an den Stränden der durch den Tsunami geschädigten Gebiete an Indiens Westküste – als natürlichen Schutzwall gegen eine durch Stürme und künftige Tsunamis ausgelöste Brandung.

Quelle: www.amritapuri.org

   

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