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MAM nimmt am Vorbereitungstreffen zur UNO-Kommissionssitzung (CSD-17) in New York teil
New York, 23. Februar 2009: Am Vorbereitungstreffen für die Sitzung der Kommission für Nachhaltige Entwicklung (IPM) hat der Mata Amritanandamayi Math (MAM) auf das Problem der hohen Suizidrate von Bauern aufmerksam gemacht. Das IPM fand von 23.-27. Februar im UNO-Hauptquartier in New York statt.
Am dreitägigen IPM hatten Regierungsvertreter die Gelegenheit, ihre Standpunkte zu den an der Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD-17) im Brennpunkt stehenden Problemen zu erläutern. Dabei ging es um die Themen Landwirtschaft, Entwicklung in ländlichen Gebieten, Grundbesitz, Dürre, Ausbreitung von Wüsten und die Lage in Afrika. Die Probleme der jeweilig betroffenen Bevölkerung wurden durch so genannte "Major Groups" vorgebracht. Sie wurden durch internationale und lokale Nicht-Regierungsorgansiationen (NGOs) repräsentiert. Die "Major Groups" waren in die Themengruppen Frauen, Bauern, Kinder und Jugendliche, indigene Völker, wissenschaftliche und technische Gemeinschaften, Arbeiter und Handelsgesellschaften, Unternehmen und Industrie eingeteilt.
Als von der UNO anerkannte NGO partizipierte der MAM sowohl in der Gruppe der NGOs als auch in der "Major Group" zum Thema Frauen. In diesen Sitzungen wurde das Problem der vielen Selbstmorde von Bauern in Indien diskutiert und das MAM-Projekt zur Unterstützung der betroffenen Bauernfamilien vorgestellt. Das hatte zur Folge, dass diese Thematik während der Reden des NGO-Gruppenvertreters noch dreimal erwähnt wurde. Dem Vertreter der "Major Group" Frauen gelang es während des Meetings, die Problematik der Selbstmorde auf die Agenda der Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD-17) zu bringen. Der diesbezügliche Aufgabenkatalog enthält im Wesentlichen die folgenden Punkte:
- Aufbau eines Sozialfonds in ländlichen Gesellschaften, damit Betroffene in Krisenzeiten besser unterstützt werden können
- Die Stärkung der Macht von Frauen in kleinen Bauerngemeinschaften: Ihr Recht auf sichere Landpacht und Erbschaft soll verteidigt und unterstützt werden. Dies ist besonders im Fall von Frauen, deren Männer sich das Leben nahmen, äußerst wichtig.
- Ländliche Gemeinschaften, insbesondere Frauen und Kinder, so zu stärken, dass sie bei Naturkatastrophen, Konflikten und Krisen, z.B. bei den vielen Suiziden der Bauern, weniger verletzlich sind.
Quelle: www.amma.org
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