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Katastrophen- und Erdbebenhilfe
Seit 2001 hat der MAM auf eine ganze Reihe von Naturkatastrophen mit sofortiger Nothilfe und langfristigen Wiederaufbauprogrammen reagiert. Ammas Mitgefühl und ihre Sorge für die Katastrophenopfer waren so umfassend, dass sie auf die unterschiedlichsten Aspekte ihrer Situation einging. Sie erfüllte nicht nur die materiellen und emotionalen Bedürfnisse der Opfer, sondern behielt auch ihre Zukunft im Auge: Nach dem Erdbeben 2001 in Gujarat baute Amma z.B. in Bhuj drei Dörfer wieder auf. Dies beeindruckte die Menschen dort so stark, dass die Bürgermeister dieser drei Dörfer nach der Tsunami-Katastrophe in Südindien die dreitägige Reise nach Kerala antraten, um Amma beim Wiederaufbau der Häuser von Tsunami-Opfern in der Umgebung des Ashrams in Amritapuri zu helfen.
Übersicht über die Projekte:
Hilfe nach Brandkatastrophe in Manila auf den Philippinen (2010):
Am 16. Januar 2010 wurde in einem Slum in Manila ein massiven Feuer gelegt. Ein fünfjähriges Mädchen wurde getötet, mehr als 500 Hütten wurden zerstört und 4000 Menschen wurden obdachlos. Br. Shantamrita verteilte mit anderen Helfern von Ammas Hilfswerk "Embracing the World" Reis und andere Nahrungsmittel an über 1000 Familien, die ihre Behausung ein paar Tage zuvor durch den verheerenden Brand verloren hatten.
Hilfe nach der Brandkatastrophe in Manila
- Hilfe für Haiti (2010):
Ammas Hilfswerk "Embracing the World" hat für die schreckliche Erdbebenkatastrophe in Haiti umfangreiche Hilfe zugesagt und Mitte Januar ein erstes Team nach Haiti geschickt, um zu eruieren, was für eine sofortige sowie für längerfristige Hilfe benötigt wird.
Kurzbericht: Hilfe für Haiti
Häuserbau in Karnataka (2009/2010):
Der MAM wird 2000 Häuser für die von der Flutkatastrophe im September/Oktober 2009 betroffenen Bewohner von Nord-Karnataka errichten.
Kurzbericht: Häuserbau in Karnataka
Fluthilfe in Andra Pradesh (2009):
Nach der Flut in Andra Pradesh entsandte der MAM ein medizinisches Team sowie eine mobile Teleklinik und eine mobile Intensivstation in den Kurnool-Dristrikt. Neben der medizinischen Versorgung wurden die Flutopfer auch mit Kleidung, Decken und Nahrung versorgt.
Fluthilfe in Andra Pradesh
Hilfe nach dem Zyklon "Aila" in West-Bengalen (2009):
Der Zyklon Aila traf West-Bengalen und Bangladesh am 25. Mai 2009 und verursachte 330 Tote, mehr als 8000 Vermisste und eine Millionen Obdachlose. Der MAM startete sofort ein Hilfprogramm und errichtete zwei Versorgungscamps in den Dörfern Maipith Naginabad und Deulbari Debipur, wo die betroffenen Menschen medizinische Hilfe sowie Nahrung und Kleidung erhielten. Da der Zyklon große Teile der Infrastruktur zerstört hatte, darunter auch viele Straßen, gestaltete sich der Transport der Hilfsgüter mitunter recht schwierig und musste teilweise per Boot oder auch auf dem Rücken bzw. dem Kopf von freiwilligen Trägern erfolgen.
Hilfsprogramm für Bengalen nach dem Zyklon "Aila"
Fluthilfe in Bihar (2008):
Nachdem im benachbarten Nepal der Fluss Kosi einen künstlichen Damm durchbrochen hatte, erreichte die Flutwelle am 18. August die Region Bihar in Nordindien. Schon nach kurzer Zeit standen über 50% Prozent der Fläche Bihars unter Wasser, nach WHO-Angaben wurden 1850 Dörfer mit insgesamt 3,3 Millionen Bewohnern überflutet. Der MAM entsandte mehrere medizinische Teams in die Region; zwei hochmoderne Notarztwagen wurden per Zug von Kochi über eine Strecke von fast 2.500 km ins Krisengebiet transportiert. Sie brachten Röntgengerät, EKG, pathologisches Labor, eine spezielle Herzabteilung und eine telemedizinische Verbindung mit dem AIMS-Krankenhaus. Es wurden zwei Rettungscamps sowie mehrere Notunterkünfte eingerichtet, in denen insgesamt 1.500 Opfer der Überschwemmung untergebracht werden konnten. Die medizinischen Fachkräfte blieben mehr als zwei Monate in Bihar; sie behandelten 50.000 Menschen in den medizinischen Stationen. In Supaul wurde für einen Monat ein Notkrankenhaus unterhalten. Insgesamt wurden Medikamente im Wert von 47.000 Euro* eingesetzt und tausende Zelte, Decken und Schutzplanen sowie Kochstellen, Gefäße, Nahrungs- und Kleidungsmittel sowie Schulunterlagen verteilt.
Übersicht
MAM startet Fluthilfe in Bihar
Bau einer Brücke in Amritapuri (2006):
Am 20. Dezember weihte der damalige indische Präsident Kalam die Amrita Setu-Brücke ein, die vom MAM als eine Verbindung zwischen der Halbinsel Alappad Panchayat und dem Festland gebaut wurde. Amma hatte den Bau einer Brücke beschlossen, als sie bei der Tsunami-Evakuierung gefährlich überladene Boote miterleben musste. Bei zwei weiteren falschen Tsunami-Alarmen Anfang 2005 war für die Evakuierung zu viel Zeit verloren gegangen. Die Brücke bietet nun einen zentralen Fluchtweg für 15.000 Menschen, die jetzt innerhalb von 30 Minuten evakuiert werden können.
Bericht über die Einweihung
Erdbeben im Kashmir 2005:
Amma sandte nach Bekanntwerden der Katastrophe sofort zwei Brahmacharis und Devotees aus dem Zweig-Ashram in Neu Delhi in die Region, um den Opfern Hilfe zu bringen und Trost zu spenden. Neben Nahrungsmitteln wurden auch tausende Decken in das Katastrophengebiet gebracht. Außerdem fanden Treffen mit Vetretern der Regierung statt, bei denen Ammas Wunsch, zwei oder drei der zerstörten Dörfer zu adoptieren und wieder aufzubauen, ausgedrückt wurde.
Erste Hilfsmaßnahmen
Fotobericht
Hurrikan "Katrina" in den USA 2005:
Der zerstörerische Hurrikan "Katrina" hat Hunderte Leben genommen und Millionen von Menschen in den US-Staaten Louisiana, Mississippi, Alabama, Kentucky und Georgia obdachlos gemacht. Das M.A. Center in San Ramon, Kalifornien, und seine Zweigzentren haben sich aktiv daran beteiligt, den Katrina-Überlebenden in den Wochen unmittelbar nach der Katastrophe Hilfe zu bringen. Außerdem sammelte das M.A. Center 1 Million Dollar Spendengelder für den Bush-Clinton Katrina-Fonds.
Hilfsmaßnahmen nach dem Hurrikan Katrina
- Überschwemmung in Mumbai (2005):
Im Juli 2005 litt Mumbai unter großflächigen Überschwemmungen, von denen Millionen von Menschen betroffen waren, insbesondere Slumbewohner, deren behelfsmäßige Behausungen einfach weggespült wurden. Der Ashram begann sofort damit, Essen auszugeben und stellte Nahrungsmittel, Küchengeräte, Betten und Kleidung zur Verfügung. Ärzte des AIMS-Krankenhauses versorgten mit Hilfe von zwei hochmodernen Rettungswagen ca. 50.000 Patienten.
- Tsunami in Südostasien 2004:
Ausführliche Informationen zu den Hilfsmaßnahmen finden Sie hier.
Erdbeben in Gujarat 2001:
Das Erdbeben, das Gujarat am 26. Januar 2001 erschütterte, war eine der größten Katastrophen in der Geschichte Indiens. Tausende wurden getötet und ganze Städte und Dörfer dem Erdboden gleich gemacht. Amma schickte sofort Ärzte, Krankenwagen und andere freiwillige Helfer in das Krisengebiet.
Übersicht Hilfe für Gujarat
Bericht von Br. Abhyamrita
Bericht von Helfern aus dem Westen
Fotobericht
*Wechselkurs Ende 2008
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