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Ammas Worte: Die Gegenwart eines Mahatmas
"Kinder, wenn wir durch eine Räucherstäbchenfabrik gehen, wird der Duft anschließend an uns haften bleiben. Wir brauchen dort nicht zu arbeiten oder etwas von den Räucherstäbchen zu kaufen. Wir müssen noch nicht einmal etwas berühren - wir brauchen diesen Ort lediglich zu betreten und der Duft wird an uns haften, und zwar ohne irgendeine Anstrengung unsererseits. In gleicher Weise vollziehen sich in der Gegenwart eines Meisters in eurem Inneren Veränderungen, ohne dass ihr euch dessen bewusst seid. Die Zeit, die ihr mit einem Mahatma verbringt, ist von unschätzbarem Wert. Die Anwesenheit einer großen Seele wird positive vasanas (Neigungen) und samskaras (Eigenschaften) in uns hervorrufen. Die Gesellschaft negativ veranlagter Leute hingegen entspricht dem Betreten eines Raumes voller Kohle. Selbst wenn wir die Kohle nicht anfassen, wird unser Körper schwarz sein, wenn wir wieder rauskommen.
Man kann leicht eine Möglichkeit finden, viele Jahre lang tapas (Askese) zu praktizieren. Die Chance jedoch, sich bei einem Mahatma aufzuhalten, ist äußerst selten und schwer zu erlangen. Solch eine Gelegenheit sollte niemals vertan werden. Wir sollten äußerst geduldig sein und versuchen, so viel wie möglich aus dieser Erfahrung zu gewinnen. Eine bloße Berührung oder der Blick eines Mahatmas kann uns viel mehr schenken als 10 Jahre tapas. Um diese Gnade zu erlangen, müssen wir uns jedoch von unserem Ego befreien und brauchen Vertrauen."
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